Zukunft der Eurozone

euro-zukunft Die Zukunft der Eurozone sowie der Währung des Euro wird allgemein diskutiert, vor allem angesichts der Tatsache, dass der Euro bei vielen Bürgern noch nicht so richtig akzeptiert wird bzw. in der Beliebtheit sinkt. Allgemein wird davon ausgegangen, dass sich der Euro in einer Krise befindet. Doch ist das wirklich der Fall oder wird nur alles so zurechtgebogen, dass am Ende dem Euro die Schuld gegeben werden kann? Denn Vertreter aus der Politik bleiben bei ihrem Standpunkt, dass viele Euro-Länder sich in einer Haushaltskrise befänden, die nicht dem Euro in die Schuhe geschoben werden könnte. Das wirtschaftliche Fehlverhalten der Länder selbst sowie falsche finanzpolitische Entscheidungen hätten dazu beigetragen, dass momentan eine Krise herrsche, nicht die Einführung des Euro. Eine Währungskrise ist auch immer noch nicht gegeben, denn noch gilt der Euro stabil und das sowohl in Bezug auf seinen inneren wie auf seinen äußeren Wert.

Eine Alternative zum Euro gibt es nicht und wenn immer wieder gefordert wird, die alte Währung – in Deutschland also die D-Mark – wieder einzuführen, so entbehrt dies jeglicher Vernunft. Die Abschaffung des Euro als gemeinschaftliche Währung würde dazu führen, dass die Europäische Union als gesamtes Vorhaben gefährdet sein, denn immerhin ist der Euro auch eine Art Bindeglied zwischen allen Staaten der EU. Allerdings wurde erkannt, dass der Euro zur Zeit nicht ganz so stabil ist, wie er es schon einmal war. So wurden Schritte eingeleitet, die die Stärkung des Euro zur Folge haben sollen. Man habe erkannt, dass präventiv gehandelt werden müsse. Es wruden zum Beispeil drei Aufsichtsbehörden aufgestellt, die die Banken und Kreditinstitute kontrollieren sollten. Auch sollte verstärkt darauf geachtet werden, dass die Kriterien, die im Vertrag von Maastricht festgelegt worden waren, eingehalten werden. Diese beinhalten zum Beispiel eine Verschärfung des Stabilitätspaktes. Mit diesen und anderen Maßnahmen soll erreicht werden, dass der Euro wieder die starke Währung wird, die er einmal war.