Euro Münzen

Unterschieden werden die Münzen in die Gebrauchs- und in die Gedenkmünzen. Die Gebrauchsmünzen sind mit verschiedenen Werten im Euro- und im Centbereich zu haben. So gibt es die 1– und 2-Euro Münzen, dazu kommen die Centmünzen mit einem Wert von 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent. Die Vorderseiten auf den Münzen sind in allen Euroländern gleich gestaltet, unterschiedlich sind aber die Rückseiten. Hier wurden so genannte Motivprägungen vorgenommen. Gültig sind die Münzen aber in allen Ländern, in denen der Euro als offizielles Zahlungsmittel gilt und in denen der Euro als Währung eingeführt wurde. Auf den deutschen Münzen ist auf der Rückseite ein Münzzeichen vorhanden, auf dem der Prägeort festzustellen ist. Auch die griechischen Münzen weisen eine Besonderheit auf: Hier steht der Nennwert der Münzen in griechischer Sprache, außerdem steht Lepto bzw. Lepta darauf. Dies wird anstelle von Cent verwendet.

Die Münzen für einen und für zwei Euro werden aus verschiedenen Legierungen gefertigt, einmal aus Kupfernickel und einmal aus Messing. Einst wurden hier Befürchtungen laut, dass es bei Gebrauch der Münzen zu Allergien kommen könnte, das hat sich aber nicht bewahrheitet. Seit dem Jahr 2004 gibt es die Euro Gedenkmünzen, die einen Wert von zwei Euro haben. Sie sind im gesamten Euroraum einzusetzen und können ebenfalls als Zahlungsmittel verwendet werden. Auf der nationalen Seite besitzen sie ein besonderes Motiv. Die erste Ausgabe der Gedenkmünzen kam 2004 auf den Markt, als den Olympischen Spielen in Athen damit gedacht werden sollte. Dann gab Österreich zum 50. Geburtstag des Staatsvertrags solche Münzen heraus. Im Jahr 2006 kam die Münze in Deutschland heraus, sie zeigte das Holstentor in Lübeck. Das Schweriner Schloss ist auf der Münze von 2007 zu sehen, im Jahr darauf folgte der Hamburger Michel. In jedem Prägejahr wird ein anderes Motiv der Bundesländer zu finden sein, der Bundesadler soll die ersten 16 Jahre nach Einführung des Euros nicht auf den Münzen als Motiv verwendet werden.